Geschichte und Entwicklung der Puppe

In frühen Hochkulturen dienten Puppen kultischen Zwecken und waren keine Spielzeuge.

Erst im 15. Jahrhundert entstanden in Deutschland erste Puppenmanufakturen, unter anderem in Nürnberg.

Zu den bedeutendsten frühen Puppenherstellern gehört die Firma Schildkröt, die bis heute erfolgreich Puppen entwickelt und vertreibt.

Das Unternehmen stellte ab 1896 erstmals in der Geschichte Puppen aus Celluloid her.

Dieses Material war eine Innovation, denn es ist farbecht, bruchsicher und abwaschbar.

Ebenfalls im 19. Jahrhundert kamen Babypuppen und solche mit beweglichen Gliedern auf den Markt, waren aber sehr teuer, so dass nur Kinder aus wohlhabenden Familien damit spielen konnten.

Heute wird zwischen Künstlerpuppen und solchen, die als Kinderspielzeug dienen, unterschieden.

In fast jedem Kinderzimmer ist mindestens eine Puppe zu Hause, in pädagogischen Einrichtungen wie Kindergärten gehören Puppen zur Grundausstattung.

 

 

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