Qualität bei Puppen

Im Zuge der stärker werdenden Diskussion um Sicherheit und Schadstofffreiheit, sowie der zunehmenden Bedeutung von Qualität im Spielwarenbereich, gewinnt die Puppenherstellung wieder an Bedeutung.

Viele Puppen sind durch Schadstoffe belastet. Vor allem preiswerte, industriell in großen Massen hergestellte Puppen aus Vinyl, PVC oder Tortulon können die Gesundheit negativ beeinflussen.

Das ist besonders für Kleinkinder gefährlich, die beispielsweise die Gliedmaßen der Puppe in den Mund nehmen.

Besonders schädlich sind Farbstoffe und Weichmacher, wie DEHP und DINP.

Bereits seit 2007 ist es verboten, diese in Spielzeugen und Babyartikeln zu verarbeiten, trotzdem finden sich laut der Zeitschrift Ökotest immer wieder Spuren in Puppen.

 

Das Gütesiegel

Weichmacher stehen im Verdacht, krebserregend zu sein und sind in fast allen Kunststoffen enthalten, um diese flexibler und leichter formbar zu machen.

Auch die meisten Puppen bestehen aus Kunststoff.

Zur Zeit existieren noch keine gesundheitlich unbedenklichen Austauschstoffe für Weichmacher.

Es gibt jedoch einige Hersteller, die bewusst darauf verzichten.

Einige Unternehmen stellen Stoffpuppen und deren Kleidung aus Bio-Baumwolle her und verzichten auf Weichmacher und Austauschstoffe, deren Verträglichkeit schädlich sein könnte.

Aus pädagogischer Sicht sind auch Waldorfpuppen zu empfehlen.

Die Puppen bestehen nur aus Naturmaterialien. Das Gesicht der Puppen ist nur schemenhaft ausgearbeitet, um die Fantasie des Kindes im Hinblick auf die Interpretation von Stimmungen anzuregen.

Doch auch sich lösende Kleinteile könnten die Gesundheit von Kleinkindern gefährden.

Davon abgesehen dürfen gerade an Stoffpuppen für Kleinkinder keine Bänder angebracht sein: Die Strangulierungsgefahr ist zu groß.

Eltern sollten daher beim Kauf von Puppen auf bekannte Gütesiegel achten, welche eine ökologische Produktion und die Schadstofffreiheit belegen.

Dies zeugt von Qualität.

Aus hygienischen Gründen ist es sinnvoll, wenn Kinder generell nur mit Puppen spielen, die sich waschen lassen.

Das ist besonders wichtig, wenn mehrere Kinder sich ihr Spielzeug teilen, also Beispiel in Krippen und Kindergärten oder größeren Familien.

 

 

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