Puppenküche

Ein besonderes Spielerlebnis bietet die Puppenküche

Die Puppenküche, sowie auch die Puppenstube, hat schon eine lange Geschichte.

Schon damals, im 17. Jahrhundert war sie zu sehen. Sicher wurde sie dort nicht so genutzt wie heutzutage, dennoch war es auch zu dieser Zeit schon ein besonderes Anschauungsobjekt.

Und genau das war es auch.

Menschen oder Familien der damaligen Zeit, nutzen sie zur Dekoration, wohingegen sie heute, ein weitverbreitetes und beliebtes Spielzeug vieler Kinder ist.

Kaum ein Kinderzimmer ist ohne Puppenküche zu finden.

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Wie auch ein Puppenhaus, in der eine Küche in Miniaturnachbildung vorhanden ist, ist die Puppenküche eine Nachbildung einer echten, großen Küche.

Über sie lernen besonders die Mädchen, schnell die Rolle der Hausfrau und Köchin, was früher auch so gewollt war. Im Spiel sollten sie auf das Erwachsensein vorbereitet werden.

Mädchen wollen gerade in jungen Jahren ganz wie die Mama sein und viel in der Küche helfen.

Deshalb kam man um das 18. Jahrhundert darauf, für die Kleinen solch eine kleine Küchenzeile zu erstellen. Schon bald konnten sie hinter Herd und Spüle so wirtschaften wie die Mama, da die Küchen funktionsfähig waren.

Sie hatten die Möglichkeit, zu kochen und zu backen, denn auch für diese Küche, konnte man damals ein Kochbuch erhalten. Damals war es üblich, solche Dinge nur an Weihnachten aufzubauen, welches ein besonderes Geschenk für die Kinder war.

Kinder lieben alles auszuprobieren, sie wollen mitmachen, die Eltern nachahmen.

Sie rühren gern den Teig, schlecken die Schüsseln aus, probieren sich mit Wasser und auch Feuer.

All das lässt die Küche zu.

Welch eine bessere Entwicklung für ein Kind sollte es geben, wenn nicht durch das eigene Ausprobieren.

Auch Familien, die keinen hohen wirtschaftlichen Stand hatten, konnten sich so eine Küche für ihre Kinder leisten.

Sicher war diese etwas Einfacher, aber diente ebenfalls dem Zweck.

Aufgrund des Platzes, waren die Puppenküchen später auch gefragter als Puppenhäuser. Denn sie nahmen weniger Platz in Anspruch, welches gerade Familien im engen Wohnraum, zu Gute kam.

Wohingegen die Küchen für die Kleinsten im 17. Jahrhundert noch voll funktionsfähig waren, erhält man sie heute größtenteils aus Kunststoff, aber auch aus Holz.

Zu dem Herd und der Spüle, findet man heute oftmals noch zusätzlich eine integrierte Mikrowelle sowie einen Geschirrspüler.

Da man heute aufgrund der Herstellung, nicht mehr die Möglichkeit hat, in Wirklichkeit daran zu kochen und zu backen, erhält man diese Küchen vereinzelt allerdings, mit echten Kochgeräuschen.

Um es auch für die Kleinsten ein echtes Erlebnis werden zu lassen, gibt es heutzutage zur Küche eine Vielzahl an Zubehör, mit dem es mindestens genauso viel Spaß macht, das zu tun, was auch die Mama gerne macht.

Man erhält Töpfe, Pfannen, Geschirr und Besteck.
Zudem bekommt man natürlich auch etliche Lebensmittel zu kaufen, wie Spiegeleier, Brote, Kuchen, Obst, Gemüse und vieles mehr.

Die Puppenküche hat einen großen Lerncharakter.

Die Kinder lernen übers Spiel nicht nur die Dinge, die sie als Erwachsene irgendwann einmal tun.

Auch ist sie ein Spielgerät, um allein aber auch um mit anderen Kindern zu agieren. Kinder fördern ihr Sozialverhalten, lernen zu teilen und lernen abzuwarten, wenn mal ein anderes Kind an der Reihe ist.

Zudem können sie in Rollenspiele schlüpfen und ihre eigene Familie nachspielen.

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