Badepuppe – Worauf ist zu achten

Badepuppe

Puppen gibt es viele. Hochwertige, filigrane Sammlerpuppen, Schaufensterpuppen hinter Fenstern – und natürlich die Spielpuppen für Kinder, in unterschiedlichen Formen, Farben und Größen.

Puppen sind für Kinder besonders wichtig ,denn sie fördern spielerisch die soziale Intelligenz und die Empathie des Kindes.

 

Besonders schön ist es natürlich, wenn das Kind seine geliebte Puppe überall hin mitnehmen kann – auch in die Badewanne.

Mit einigen Modellen dürfte dieses Unterfangen schwierig werden; nicht so mit der Badepuppe.

Badepuppen sind, wie der Name schon sagt, spezielle Puppen, die man mit in die Badewanne nehmen kann.

Sehr zur Freude des Kindes- bei den meisten Badepuppen empfiehlt der Hersteller ein Alter ab 18 Monaten, verwendet werden sollten sie nur unter elterlicher Aufsicht.


Die beliebtesten Badepuppen


Aus dem rechten Holz geschnitzt?

Die Badepuppe ist in einigen Variationen erhältlich, in Größen zwischen etwa 20 cm bis hin zu ca. 45 cm. Die Puppen wiegen bis zu 2 Kilo.

Anatomisch korrekt, ungeschlechtlich, bemalt, verschiedenfarbig, mit Funktion oder ohne, aus unterschiedlichen Materialien.
Besonders gut geeignet für Spielzeuge wie Badepuppen sind unbehandelte Naturmaterialien, wie Baumwolle, Quarzsand oder Naturfell- dies gilt vor allem für Textilpuppen.
Textile Puppen generell- also auch Badepuppen, sind in der Regel deutlich weniger mit gefährlicher Chemie belastet als Puppen, die aus Kunststoff bestehen.
Diese Puppen, vor allem im Billigsegment, sind häufig stark mit Weichmachern belastet, welche in den Hormonhaushalt eingreifen und Krebs erregen können.
Vor allem Badepuppen aus Weich-PVC sind davon oft betroffen.

Achten Sie beim Kauf am besten auf das GS-Zeichen.

 

Empfohlen werden Badepuppen aus Stoff, welche mit schnell trocknendem Spezialschaum oder Polyester gefüllt sind, oder, wenn die Puppe aus Kunststoff sein soll, dann mit einem Hartkörper aus Vinyl.
Hochwertiges Vinyl gilt als recht schadstoffarm, ist zudem weich und lässt sich gut färben.

Es gibt auch Badepuppen, deren Körper aus gefülltem Stoff bestehen, wobei die Arme, Beine und der Kopf aus Kunststoff gefertigt sind.

Diese sind aufgrund ihrer Weichheit besonders beliebt.

Funktion und Zubehör

Puppen mit besonders vielen Funktionen landen, nach anfänglicher Euphorie, häufig ungenutzt in einer Ecke des Kinderzimmers.

Grund dafür ist, das technisiertes Spielzeug die Fantasie des Kindes kaum fordert- das führt zu Langeweile.

Badepuppen mit geringem funktionalem Umfang bereiten dem Kind daher in aller Regel mehr Freude, als ein Modell mit vielen Extras.

Auf eine Sprachfunktion oder Ähnliches kann getrost verzichtet werden.

Generell gilt: je jünger das Kind, desto einfacher sollte die Puppe sein.

 

Das gilt natürlich auch für Badepuppen.

Beim Zubehör muss unbedingt darauf geachtet werden, dass die Badepuppe keine verschluckbaren Kleinteile enthält, oder Teile, die mit wenig Kraftaufwand abgerissen werden können.
Hier besteht Erstickungsgefahr!

Außerdem darf die Puppe an Kleidung oder sonstigem Zubehör keinesfalls lange Schnüre oder Bänder tragen, da ansonsten die Gefahr einer Strangulation besteht.

Muss Qualität immer teuer sein?

Ob preisgünstig oder teuer, Markenhersteller oder NoName:

Generell sollte nicht automatisch Preis mit Qualität gleichgesetzt werden.

Einige bekannte Markenhersteller haben mit ihren Badepuppen mehr Schlecht als Recht abgeschnitten- die überwiegende Mehrheit minderwertiger Puppen stammen allerdings aus China.

Empfehlenswert ist es daher, weniger auf Marke und Preis zu schauen, sondern auf Material und Verarbeitung der Badepuppen.

Ist der Kunststoffkörper sehr weich und stinkt extrem, ist vom Kauf abzuraten, da die gefährlichen Weichmacher in hohen Mengen enthalten sind.

Auch ist Vorsicht geboten bei scharfen Kanten und Graten, an denen sich das Kind schneiden kann. So etwas kommt bei billigen China-Importen deutlich häufiger vor, als bei Markenprodukten.

Für eine qualitativ hochwertige Badepuppe sollte etwa 15- 20 Euro kalkuliert werden, unterhalb davon handelt es sich oft um hoch belastetes Spielzeug.