Die richtige Puppe für 1- bis 3-jährige Kinder

In fast jeder Kinderstube fand man sie und findet sie auch noch heute: die Puppe. Besonders für kleine Kinder ab dem Kindergartenalter sind diese Spielzeug-Weggefährten enorm wichtig. Warum ist das so und auf was muss man achten?

Die Puppe – ein zeitloser Evergreen

Die Auswahl wird von Jahr zu Jahr größer und immer wieder gibt es die neuesten Entwicklungen bei den Fähigkeiten der Puppe.

Heutzutage können Puppen sogar aufs Töpfchen gehen, zahnen und weinen.

Dabei muss das alles gar nicht sein. Kinder legen viel mehr Wert auf einfache Dinge, an denen sie ihre Fantasie austesten und entwickeln können.

Somit erobert die normale Stoffpuppe immer mehr die Herzen der Kinder und Eltern zurück.

Bei Puppen für 1 bis 3-Jährige zählt immer nur: weniger ist mehr.

 

Die richtige Puppe für 1- bis 3-jährige Kinder

Viele Eltern unterschätzen den unsagbaren Wert einer Puppe bei ihren Kindern.

Sicherlich ist die Puppe in erster Linie ein Spielzeug mit Unterhaltungswert.

In zweiter und dritter Linie dennoch ist die Puppe pädagogisch wertvoll und für die Kinder ein ständiger Wegbegleiter und Freund.

Die Puppe für 1 jährige schafft einen genauso großen Lernerfolg wie die Puppe für 2-jährige und die Puppe für-3 jährige.

Aber eine altersgerechte Puppe zu finden, die diesen pädagogischen Maßstab erfüllt und den Kleinsten Freude bereitet, ist nicht so leicht, wie es auf Anhieb klingt.

Denn die Puppe darf das Kind weder unterfordern, noch überfordern.

Wie bereits erwähnt bietet sich für Kinder in der Altersklasse der 1 bis 3-Jährigen die normale Stoffpuppe am besten an.

Kinder in dem Alter brauchen keinen Schnickschnack und erst recht keine Hightech-Puppe.

Eine normale Stoffpuppe bietet so viele Anwendungs-, Einsatz und Erweiterungsmöglichkeiten und somit viel mehr Abwechslung als eine mechanisch betriebene Super-Puppe.

  • Die Puppe für 1 jährige Kinder sollte sehr weich, klein und aus Stoff sein.
  • Es sollten keinerlei Kleinteile oder scharfe Kanten zu finden sein, an denen sich das Kind verschlucken oder verletzen kann.
  • Das Gesicht der Puppe muss keine große Mimik aufweisen, es genügen aufgemalte oder aufgestickte Augen, Nase und Mund.
  • Kleinteile, die das Kind verschlucken könnte, sollten tunlichst vermieden werden.
  • Da Kinder in dem Alter gerne greifen und Dinge anfassen, ist eine weiche Stoffpuppe ideal.
  • Am geeignetsten sind Stoffpuppen aus biologisch wertvollen Materialien ohne Schadstoffe und Plastikteile.

Für 2- und 3-jährige Kinder beginnt dann schon das bewusste Erleben der Umwelt.

Kinder in diesem Alter greifen nach Gegenständen, nehmen immer noch viel in den Mund, schieben und ziehen aber auch gerne etwas vor oder nach sich her.

Die Fantasie ist schon so weit entwickelt, dass sie in der Lage sind, die Puppen Aus- und Anzuziehen oder Mutter-Vater-Kind zu spielen.

Aber auch hier genügen Puppen aus Stoff, die keine Reizüberflutung bei den Kleinen auslösen durch zu viele Specials und Extras.

Wichtig ist, dass Fantasie und Sinne angeregt werden. Zudem erkunden die Kids ihre Umgebung ganz genau, sie beginnen Wörter nachzuplappern und die Erwachsenen zu imitieren.

Mit einer Puppe – die dem Menschen sehr ähnlich ist – geht das am besten. Das Spielen mit der Puppe fördert die Entwicklung und macht gleichzeitig Spaß.

Die Feinmotorik wird beispielsweise durch das Entkleiden der Puppe gefördert.

Auch sozial und auf Gefühlsebene können die Kinder viel lernen. Sie lernen, sich um die Puppe zu kümmern, sie zum Beispiel schlafen zu legen, zu füttern oder mit dem Puppenwagen Spazieren zu fahren.

Im Rollenspiel als Mutter stellt die Puppe das Kind dar. Sie ahmen nach, was sie von der eigenen Mutter lernen und erweitern so ihr soziales Verständnis.

Überhaupt ist eine Puppe mit Puppenwagen ideal für Kinder in der Altersklasse der 2- bis 3-jährigen, da das ziehen und schieben der zunehmenden Beweglichkeit und dem Laufen des Kindes mehr als gerecht wird.

Auch ideal für Kinder in dem Alter sind Puppen, denen man neue Kleider anziehen kann oder die man in Spielzeug-Küchen und ähnliches integrieren kann.

Laut Psychologen verarbeiten Kinder durch das Spielen mit Puppen übrigens auch ihr Erlebtes, was sie in dem Alter noch nicht so nach außen tragen können, wie es ältere Kinder machen.

  • Wichtig ist nur, dass die Eltern sich nicht für eine Puppe entscheiden, die aus viel Plastik oder Kunststoff besteht. Diese sind nicht so langlebig wie die Stoffpuppen und weisen laut Stiftung Warentest auch oftmals Schadstoffe auf.
  • Und es reicht auch eine Puppe! Zu viele Puppen sind sinnlos, da sich die Kinder ausgiebig mit nur einer Sache beschäftigen können und wollen.
  • Mit einer flexiblen, robusten Stoffpuppe können die Kinder ihre aufkeimende Kreativität und Fantasie bewusst einsetzen und es gibt immer neue Spielmöglichkeiten mit der Puppe.

Diese lässt sich wunderbar in den Alltag integrieren und kann zum ewigen Wegbegleiter werden.

Sie halten auch den robusten Umgang der Kinder mit der Puppe aus, die das Spielzeug doch auch gerne mal werfen oder in den Mund nehmen.

Ein weiterer Vorteil der Stoffpuppen ist übrigens der, dass man sie auch mal waschen kann.

Auch Handpuppen und Fingerpuppen sind ein schöner Zeitvertreib für Kinder.

Mit diesen können sie sowohl selbst spielen, als sich auch durch die Eltern unterhalten lassen.

Zudem fördert das ebenfalls die Kreativität und Fantasie und kann zum Lern- und Entwicklungserfolg beitragen.

 

Worauf sollten Eltern generell achten?

Dass die Stoffpuppe für Kinder zwischen 1 und 3 Jahren eine perfekte Alternative ist, wissen wir bereits.

  • Dennoch sollten Eltern auf die Verarbeitung und das Material Wert legen.
    Prüfsiegel, wie das vom TÜV Rheinland, vom TÜV Süd oder vom LGA sind immer ein gutes Zeichen für qualitatives Spielzeug, da diese auch unabhängige Prüfungen vornehmen.
  • Auch auf den Geruch der Puppe sollten Eltern achten. Auffallende Gerüche weisen oft auf Schadstoffe in der Puppe hin.

Generell gilt: Je kleiner und jünger das Kind, desto einfacher sollte die Puppe sein.

Stoffpuppen sind ideal für Kleinkinder von 1 bis 3 Jahren. Kinder entwickeln mit Hilfe solcher Stoffpuppen, Fingerpuppen oder Handpuppen Empathie, soziale Intelligenz, Fantasie und eine bessere Feinmotorik.

Die Puppe ist Freund, Tröster und Begleiter und fördert zudem das Lernen und die Entwicklung enorm.

Biologisch zertifizierte Stoffe und Puppen mit weicher Schurwolle eignen sich am besten für Kinder zwischen 1 und 3 Jahren.

Eltern sollten bei der Wahl der Puppe nicht vergessen, dass dieses Spielzeug durchaus die ganze Kindheit bestimmen kann.

Nicht selten sind Puppen ständiger Wegbegleiter in der kompletten Kindheit.